Sie sind hier: Startseite » Ratgeber » Umzug mit Pflanzen

Umzug mit Pflanzen - so gelingt der Ortswechsel mit Ficus, Efeu und Orchidee

Beim Umzug müssen nicht nur Möbel und Hausrat verpackt und transportiert werden – auch Zimmer- und Gartenpflanzen wollen mit ins neue Zuhause. Dass man diese nicht einfach wie Bücher oder CDs in Umzugskartons packen kann, versteht sich von selbst – aber worauf muss man beim Umzug mit Pflanzen eigentlich genau achten?

Zimmerpflanzen müssen beim Umzug erst einmal vor der Witterung geschützt werden, sprich: Ist es draußen heiß, sollten Sie die Pflanzen vor dem Umzug noch einmal gut wässern, damit sie auf dem Transport nicht austrocknen. Bei einer langen Fahrt können Sie auch feuchte Tücher unter die Töpfe legen und diese dann mit Plastikfolie umwickeln.
Bei einem Umzug im Winter sollten Sie die Pflanzen möglichst trocken transportieren, sodass eventuelle Restfeuchte in den Töpfen nicht gefriert und das empfindliche Wurzelwerk beschädigt. Wickeln Sie Topf und Pflanze gut in dämmendes Zeitungspapier ein und stellen Sie die Pflanzen nach dem Umzug nicht sofort in die warme Wohnung, sondern lassen Sie die Pflanzen sich erst einmal im Hausflur oder an einem anderen kühlen Ort an die Temperaturumstellung gewöhnen.  

Auch beim Umzug mit Pflanzen muss die Verpackung stimmen

Generell können Sie kleinere Pflanzen gut in einem Umzugskarton transportieren – dicht zusammengestellt geben sie sich gegenseitig Halt. Größere und buschige Pflanzen sollten Sie mit einem Netz zusammenbinden, Kakteen oder ähnlich stachelige Vertreter sollten mit Styroporchips, Noppenfolie oder auch Korken gesichert werden. Besonders empfindliche Blütenpflanzen können Sie schützen, indem Sie Triebe und Blüten vorsichtig mit Watte umwickeln und dann die gesamte Pflanze in Zeitungspapier verpacken – hier sollten Sie ohnehin überlegen, ob die Pflanze wirklich im Umzugswagen transportiert werden soll oder nicht doch lieber bei Ihnen auf dem Beifahrersitz im Auto.
Umtopfen sollten Sie alle Pflanzen besser erst nach dem Umzug: Die alte Erde gibt ihnen einerseits Halt, andererseits bedeutet ein Umtopfen auch immer Stress – wechseln Sie die Erde daher lieber erst ein paar Wochen, nachdem Sie im neuen Zuhause angekommen sind.  

Nicht ganz einfach: Umzug mit Pflanzen aus dem Garten

 Wenn Sie Pflanzen, Sträucher oder Bäume aus Ihrem Garten mitnehmen möchten, sollten Sie vorher unbedingt mit Ihrem Vermieter sprechen: Die Rechtslage ist nämlich so, dass größere Anpflanzungen zum Teil automatisch in das Besitztum des Vermieters übergehen – egal wer sie gepflanzt hat.
Bei immergrünen Sträuchern müssen Sie den ganzen Ballen mit ausstechen. Umwickelt mit einem Tuch aus z.B. Jute lässt sich die Pflanze gut transportieren – und sie kann auch damit gleich wieder eingepflanzt werden. Bei allen anderen Pflanzen reicht es, wenn Sie sie ohne Erde transportieren – die Wurzeln sollten Sie für den Transport gut polstern, damit sie nicht verletzt werden und das Anwachsen im neuen Garten leichter fällt. Das Mitnehmen von Bäumen dagegen sollten Sie sich gut überlegen. Gerade ältere Bäume vertragen einen Umzug meist nur sehr schlecht und sind ohne professionelle, teure Hilfe oft auch gar nicht aus der Erde zu bewegen. Pflanzen Sie daher in Ihrem neuen Garten besser gleich neue Bäume an. 


« Zurück zu „Ratgeber”

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu dieser Seite?

Wenn Sie eine Antwort wünschen, geben Sie bitte eine E-Mail Adresse und Ihren Namen an - Sie können uns aber auch anonym eine Nachricht senden. Ihre Anfrage wird schnellstmöglich bearbeitet, Ihre Daten werden nicht weitergegeben. Vielen Dank!