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Entrümpeln Sie richtig vor dem Umzug
Für jeden steht früher oder später einmal ein Umzug an – und jeder Umzug ist aufwändig, angefangen vom Einpacken, über das Möbelabbauen bis zum Umzugskartons schleppen. Klar, dass sich jeder Umziehende wünscht, so wenig Umzugsgut wie möglich zu haben. Daher bietet sich vor jedem Umzug das Entrümpeln an. Das spart dann nicht nur Platz und Arbeit, sondern auch Kosten, sofern man das Entrümpeln clever angeht.
Zusätzlicher Umzugsservice: Wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen umziehen, übernimmt die Spedition auf Wunsch auch das Entrümpeln.
Zeitig mit dem Entrümpeln starten
Wenn Sie schon länger nicht mehr umgezogen sind, haben sich mitunter einige Sachen in Keller, Abstellräumen oder auch Schränken angehäuft. Bei vielen Räumen und Sachen verliert man sehr schnell den Überblick und vor allem auch die Lust am Entrümpeln. Wer erst kurz vor dem Umzug mit dem Aussortieren anfängt, kommt unweigerlich in eine Stresssituation, die sich mit einem guten Zeitplan leicht vermeiden lässt.
Am Besten beginnt man mindestens vier Wochen vor dem Umzugstag mit dem Ausmisten. Schließlich möchten Sie ja nicht jeden Abend und die ganzen Wochenenden im Keller verbringen. Lieber entspannt hin und wieder an die Sache ran gehen.
Planungstipp: Nutzen Sie den kostenlosen Umzugskalender, um das Entrümpeln und den übrigen Umzug einfach zu planen.
Wie starten Sie das Entrümpeln am besten?
Ein guter Rat ist immer wieder: Dinge, die man im letzten halben Jahr oder Jahr nicht benötigt hat, braucht man nicht mehr wirklich. Solche Dinge sollten Sie, auch wenn es schwer fallen sollte, ausmisten. Ausmisten heißt nicht gleich wegschmeißen. Machen Sie Stapel: wegschmeißen, weitergeben, aufbewahren – aber seien Sie streng zu sich und legen Sie nicht alles auf den Stapel mit den Dingen, die Sie behalten wollen.
Nach dem Ausmisten: wohin mit dem Entrümpelten?
An einigen Dingen hängt man einfach, auch wenn diese nicht mehr wirklich von Nutzen sind. Erbstücke oder Urlaubsmitbringsel finden vlt. keinen Platz mehr in der neuen Wohnung, können aber auch nicht entsorgt werden – also mieten Sie einen Lagerraum an und lagern Sie diese Dinge ein.
Andere Dinge sind noch gut erhalten aber mehr vom finanziellen, als vom ideellen Wert. Bei solchen Dingen lohnt es sich eine Onlineanzeige zu schalten und diese zu verkaufen. Bücher, DVDs und Spiele können Sie über einen speziellen Onlinemarktplatz zu Geld machen.
Finden Sie beim Entrümpeln dagegen defekte Elektrogeräte, kaputte Möbelstücke, Renovierungsüberreste o.ä. können Sie den nächst gelegenen Wertstoffhof in Ihrer Umgebung ausfindig machen und diese Dinge dort fachgerecht entsorgen.
Tipp: Wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen das Entrümpeln durchführen, fahren Sie mit zum Recyclinghof – Speditionen müssten sonst eine gewerbliche Entsorgung anmelden und für die Entsorgung zahlen. Privatpersonen können in der Regel umsonst "haushaltsübliche Mengen" abgeben.
Wer gerade im Kleiderschrank Entrümpeln möchte, der sollte sich überlegen, ob er die Kleidungsstücke nicht spenden möchte. Kleider fachgerecht zu spenden ist sehr einfach, denn irgendwo in der näheren Umgebung findet sich immer ein Container für Altkleider und Schuhe. Zudem weiß man, dass man ein gutes Werk getan hat und das Aussortieren fällt einem leichter.
Krankenhäuser, Frauenhäuser und andere gemeinnützige Einrichtungen sind ebenfalls oft dankbar für Kleiderspenden. Fragen Sie direkt nach ob und was gebraucht wird.
