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Flügel ausbreiten - die 1. eigene Wohnung

Für viele Dinge im Leben gibt es ein erstes Mal, doch die 1. eigene Wohnung ist oftmals der endgültige große Schritt ins eigene Leben und wird als besonders einschneidend empfunden. Plötzlich sind die Eltern nur noch Gäste und es gelten die eigenen Regeln - doch mit den Rechten kommen auch eine Menge Pflichten und nicht zuletzt ist die 1. eigene Wohnung auch eine finanzielle Investition, die es sich zunächst zu überprüfen lohnt - damit die Freude über die 1. eigene Wohnung auch lang anhält! 

Das Sparschwein muss dran glauben - wieviel kostet die 1. eigene Wohnung

Bevor man den Vertrag für die 1. eigene Wohnung endlich unterschreiben kann, muss zunächst die lästige Geldfrage aus dem Weg geräumt sein. Denn nicht nur die Miete für die 1. eigene Wohnung ist eine ungewöhnliche neue Belastung, auch die Lebenskosten und die Nebenkosten der Mietwohnung müssen gedeckt werden. Das kann man am Anfang schnell einmal unterschätzen und nicht wenige müssen die 1. eigene Wohnung bald wieder zugunsten von Hotel Mama verlassen.
Ausgaben, die die 1. eigene Wohnung mit sich bringt, können in die Kategorien einmalig und regelmäßig unterteilt werden. Die Ersparnisse können für die einmaligen Kosten herhalten, doch die regelmäßigen Posten müssen aus einem monatlichen Einkommen beglichen werden - sonst ist die 1. eigene Wohnung nicht dauerhaft finanzierbar. 

Einmalige Ausgaben für die 1. eigene Wohnung:

  • Mietkaution und Maklercourtage, beides kann jeweils bis zu drei Nettomonatskaltmieten betragen und müssen meist sofort oder innerhalb einer kurzen Frist aufgebracht werden
  • Anschlussgebühren für Internet und Telefonanschluss
  • Anschaffungen wie Auto, Monatskarte für öffentliche Transportmittel, Mitgliedschaften für neue Sportvereine oder andere Einrichtungen
  • Neuanschaffung von Möbeln und Haushaltsartikeln
  • Renovierungskosten

Regelmäßige Ausgaben für die 1. eigene Wohnung:

  • Kaltmiete zuzüglich von Nebenkosten wie Müllabfuhr, Hausreinigung oder Kabelfernsehen
  • Unterhaltskosten wie Strom, Gas, Heizung oder Wasser
  • Telekommunikationsausgaben für Internet und Telefon
  • Lebensmittelkosten für Nahrung, Hygieneartikel und Freizeitgestaltung


Es ist wichtig diese Kosten einmal realistisch und mit beiden Beinen auf dem Teppich aufzulisten und zu schauen, wo man Geld sparen kann und an welcher Stelle das Einkommen nicht reicht. Eltern übernehmen oftmals Kosten wie Krankenversicherung oder andere laufende Kosten, doch das wirkliche Gefühl von Freiheit für die 1. eigene Wohnung kommt erst durch die finanzielle Unabhängigkeit.
Wichtig für die Wohnungssuche ist vor allem zunächst die Nettokaltmiete und die sollte niemals mehr betragen als ein Drittel aller regelmäßigen Einkünfte. Dadurch platzt vielleicht so mancher Traum - doch die 1. eigene Wohnung ist oftmals nur ein Sprungbrett und muss daher nicht gleich das Taj Mahal sein! 

Der Umzug in die 1. eigene Wohnung

Auch beim Umzug lassen sich viele Kosten sparen, indem man sich für den Umzug in die 1. eigene Wohnung Angebote für Handwerker oder Umzugsunternehmen einholt oder auch günstige Umzugshelfer rekrutiert, die mit anpacken können.

Wir wünschen viel Erfolg für die 1. eigene Wohnung!
 


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